1992

1995

1997

1999

2000

2002

2003

2005

2007

2007

2008

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

30.12.1992: Meine Geburt

 

Als Sonntagskind am 30. Dezember 1992 geboren, ist schon damals die Zeitung auf mich aufmerksam geworden. Leider wollten die nur meine runden Babybacken, angeblich sollen die ganz süß gewesen sein. Es ging leider noch nicht um Eishockey, aber wie hätte ich denen das nur klar gemacht? Und meine liebe Mama Semral konnte auch noch keine Gedanken lesen.

1992

30.12.1992: Meine Geburt

 

Als Sonntagskind am 30. Dezember 1992 geboren, ist schon damals die Zeitung auf mich aufmerksam geworden. Leider wollten die nur meine runden Babybacken, angeblich sollen die ganz süß gewesen sein. Es ging leider noch nicht um Eishockey, aber wie hätte ich denen das nur klar gemacht? Und meine liebe Mama Semral konnte auch noch keine Gedanken lesen.

1995: Mein erstes Mal auf dem Eis

Die ersten Gehversuche auf gefrorenem Eis fanden mit 3 Jahren im alten Tölzer Wellblechpalast statt. Schnell wurde ich ziemlich sicher auf den Schlittschuhen, den Pylonen sei Dank, an denen ich mich bei den Übungen festhalten konnte. Nach der Laufschule ging es zu den Tölzer Bambinis, hier durfte ich dann endlich mit Eishockeyausrüstung der schwarzen Hartgummischeibe hinterherjagen.

1995

1995: Mein erstes Mal auf dem Eis

Die ersten Gehversuche auf gefrorenem Eis fanden mit 3 Jahren im alten Tölzer Wellblechpalast statt. Schnell wurde ich ziemlich sicher auf den Schlittschuhen, den Pylonen sei Dank, an denen ich mich bei den Übungen festhalten konnte. Nach der Laufschule ging es zu den Tölzer Bambinis, hier durfte ich dann endlich mit Eishockeyausrüstung der schwarzen Hartgummischeibe hinterherjagen.

1997: Verteidigung ist der beste Angriff

 

Der Ehliz als Verteidiger? Daran denkt heute sicherlich keiner mehr, aber bei den Kleinstschülern begann ich mit der Rückennummer 5 auf der Position des Abwehrspielers. Schuld daran waren angeblich meine Schlittschuhkünste, mein Trainer Markus Franzreb meinte gar ich wäre rückwärts schneller als die gegnerischen Stürmer vorwärts. Seine laute Art hat mir dabei ganz schön viel Respekt eingeflößt, da habe ich dann einfach versucht keine Fehler zu machen. Hat auch meistens ganz gut geklappt.

1997

1997: Verteidigung ist der beste Angriff

 

Der Ehliz als Verteidiger? Daran denkt heute sicherlich keiner mehr, aber bei den Kleinstschülern begann ich mit der Rückennummer 5 auf der Position des Abwehrspielers. Schuld daran waren angeblich meine Schlittschuhkünste, mein Trainer Markus Franzreb meinte gar ich wäre rückwärts schneller als die gegnerischen Stürmer vorwärts. Seine laute Art hat mir dabei ganz schön viel Respekt eingeflößt, da habe ich dann einfach versucht keine Fehler zu machen. Hat auch meistens ganz gut geklappt.

1999: Von den Kleinst- zu den Kleinschülern

 

Mit 7 Jahren ging es dann eine Altersstufe höher und auf die Position des Stümers. Trainerlegende Mike Daski hat uns jede Menge Tipps und Tricks mit auf den Weg gegeben, z. B. dass man dem Gegner die Scheibe am Einfachsten durch das Anlupfen des Schlägers klauen kann. Das funktioniert übrigens bis heute immer noch und dass sogar in der DEL.

1999

1999: Von den Kleinst- zu den Kleinschülern

 

Mit 7 Jahren ging es dann eine Altersstufe höher und auf die Position des Stümers. Trainerlegende Mike Daski hat uns jede Menge Tipps und Tricks mit auf den Weg gegeben, z. B. dass man dem Gegner die Scheibe am Einfachsten durch das Anlupfen des Schlägers klauen kann. Das funktioniert übrigens bis heute immer noch und dass sogar in der DEL.

2000: Der Alpenvulkan bringt Kinderherzen zum Schmelzen

 

Das Bild mit der Tölzer Eishockeylegende Hans Zach entstand im Rahmen eines Eishockey-Länderspiels in München. Wir durften in der Drittelpause auf’s Eis um unser Können zu zeigen, da lief meinem Vater der Nationaltrainer Zach in die Arme. Da durfte ein Erinnerungsfoto natürlich nicht fehlen, mir war’s in diesem Moment aber schon ein wenig peinlich.

2000

2000: Der Alpenvulkan bringt Kinderherzen zum Schmelzen

 

Das Bild mit der Tölzer Eishockeylegende Hans Zach entstand im Rahmen eines Eishockey-Länderspiels in München. Wir durften in der Drittelpause auf’s Eis um unser Können zu zeigen, da lief meinem Vater der Nationaltrainer Zach in die Arme. Da durfte ein Erinnerungsfoto natürlich nicht fehlen, mir war’s in diesem Moment aber schon ein wenig peinlich.

2002: Bei den Knaben läuft's

 

Die Zeit bei den Tölzer Knaben war sehr erfolgreich, unter anderem wurden wir mehrmals bayerischer Meister. Hier war ich schon seit den Bambinis mit Spielern wie Konrad Abeltshauser, Peter Lindlbauer und Thomas Merl in einer Mannschaft und auch die Derbys gegen Reichersbeuern hatten es schon in sich. Zu dieser Zeit war auch Leo Pföderl noch ein hart umkämpfter Gegenspieler.

2002

2002: Bei den Knaben läuft's

 

Die Zeit bei den Tölzer Knaben war sehr erfolgreich, unter anderem wurden wir mehrmals bayerischer Meister. Hier war ich schon seit den Bambinis mit Spielern wie Konrad Abeltshauser, Peter Lindlbauer und Thomas Merl in einer Mannschaft und auch die Derbys gegen Reichersbeuern hatten es schon in sich. Zu dieser Zeit war auch Leo Pföderl noch ein hart umkämpfter Gegenspieler.

Gemeinsam in weiß-blau unterwegs

 

Zum Ende meiner Knabenzeit wurde ich in die Bayern-Auswahl des BEV berufen und durfte bei einem Turnier in Graubünden (Schweiz) die bayerischen Farben vertreten. Die BEV-Auswahl konnte zu in diesen Jahren alle Turnier für sich entscheiden und das obwohl Spieler wie der Schweizer Nino Niederreiter (heute NHL) gegen uns gespielt haben. Bild von links: Neil Denis, Konrad Abeltshauser, Thomas Merl, und unten Aziz.

2003

Gemeinsam in weiß-blau unterwegs

 

Zum Ende meiner Knabenzeit wurde ich in die Bayern-Auswahl des BEV berufen und durfte bei einem Turnier in Graubünden (Schweiz) die bayerischen Farben vertreten. Die BEV-Auswahl konnte zu in diesen Jahren alle Turnier für sich entscheiden und das obwohl Spieler wie der Schweizer Nino Niederreiter (heute NHL) gegen uns gespielt haben. Bild von links: Neil Denis, Konrad Abeltshauser, Thomas Merl, und unten Aziz.

2005: Die großen Namen und wir

 

Mit Florian Funk als Trainer haben wir uns in der Schüler-Bundesliga für das Finalturnier in Berlin qualifiziert und als Zeichen des Zusammenhalts und wahrscheinlich auch aus jugendlichem Leichtsinn die Haare "schlumpfblau" gefärbt. Gegen die Eisbären Berlin wurden wir im altehrwürdigen Wellblechpalast von hunderten Zuschauern beklatscht und Trommler haben eine Riesenstimmung gemacht. Es war das erste Mal für mich, dass ich in so einer lauten Halle spielen durfte.

2005

2005: Die großen Namen und wir

 

Mit Florian Funk als Trainer haben wir uns in der Schüler-Bundesliga für das Finalturnier in Berlin qualifiziert und als Zeichen des Zusammenhalts und wahrscheinlich auch aus jugendlichem Leichtsinn die Haare "schlumpfblau" gefärbt. Gegen die Eisbären Berlin wurden wir im altehrwürdigen Wellblechpalast von hunderten Zuschauern beklatscht und Trommler haben eine Riesenstimmung gemacht. Es war das erste Mal für mich, dass ich in so einer lauten Halle spielen durfte.

2007: Die Nationalmannschaft ruft

 

Nachdem ich in die DNL-Mannschaft gekommen bin, wurde ich von der U17-Nationalmannschaft nominiert. Auf dem Bild bin ich gemeinsam mit Christian Hacker, Marcus Weber und Dominik Bittner bei einem 4-Nationen-Turnier in Zuchwil, Schweiz zu sehen. Es war das erste Mal, dass ich für Deutschland spielen durfte.

2007

2007: Die Nationalmannschaft ruft

 

Nachdem ich in die DNL-Mannschaft gekommen bin, wurde ich von der U17-Nationalmannschaft nominiert. Auf dem Bild bin ich gemeinsam mit Christian Hacker, Marcus Weber und Dominik Bittner bei einem 4-Nationen-Turnier in Zuchwil, Schweiz zu sehen. Es war das erste Mal, dass ich für Deutschland spielen durfte.

2007: In der DNL zum ersten Höhenflug

 

In der ersten DNL-Saison hatten wir eine gute Truppe und haben es bis ins Finale gegen die Adler Mannheim geschafft. Leider wurde die Serie verloren und wir mussten uns mit dem Vizemeister begnügen. Am Ende konnten wir trotzdem sehr stolz auf unsere Leistung sein, denn wir haben große Teams wie Köln, Berlin, Krefeld und Co. hinter uns gelassen.

2007

2007: In der DNL zum ersten Höhenflug

 

In der ersten DNL-Saison hatten wir eine gute Truppe und haben es bis ins Finale gegen die Adler Mannheim geschafft. Leider wurde die Serie verloren und wir mussten uns mit dem Vizemeister begnügen. Am Ende konnten wir trotzdem sehr stolz auf unsere Leistung sein, denn wir haben große Teams wie Köln, Berlin, Krefeld und Co. hinter uns gelassen.

2008: Oberliga-Debüt bei den Löwen

 

Mit 16 Jahren durfte ich im Derby gegen Rosenheim das erste Mal in der ersten Mannschaft mitmischen. Schnell war klar, dass man sich in der Oberliga mit viel Körpereinsatz erst Respekt verschaffen muss.

2008

2008: Oberliga-Debüt bei den Löwen

 

Mit 16 Jahren durfte ich im Derby gegen Rosenheim das erste Mal in der ersten Mannschaft mitmischen. Schnell war klar, dass man sich in der Oberliga mit viel Körpereinsatz erst Respekt verschaffen muss.

2010: Vom Löwen zum Tiger

 

Ausgestattet mit einer Förderlizenz von den Thomas Sabo Ice Tigers durfte ich am 01. November 2010 gegen Mannheim mein DEL-Debüt mit nur 17 Jahren feiern. Was nur als kurzes Schnuppern gedacht war, wurde in der ersten Saison zu 18 Spiele in Deutschlands höchster Spielklasse. Mein großer Dank geht an dieser Stelle an die Familie Funk, die mich gefördert und an mich geglaubt hat. Ohne euch wäre ich jetzt nicht, wo ich heute bin.

2010

2010: Vom Löwen zum Tiger

 

Ausgestattet mit einer Förderlizenz von den Thomas Sabo Ice Tigers durfte ich am 01. November 2010 gegen Mannheim mein DEL-Debüt mit nur 17 Jahren feiern. Was nur als kurzes Schnuppern gedacht war, wurde in der ersten Saison zu 18 Spiele in Deutschlands höchster Spielklasse. Mein großer Dank geht an dieser Stelle an die Familie Funk, die mich gefördert und an mich geglaubt hat. Ohne euch wäre ich jetzt nicht, wo ich heute bin.

27.11.2011: Das erste DEL-Tor

 

Mein erstes DEL-Tor konnte ich am 27.11.2011 gegen Wolfsburg erzielen.
Es war ein wahnsinniges Gefühl vor heimischen Publikum zu treffen und auch die Jungs aus der Mannschaft haben sich sehr mit mir gefreut.

2011

27.11.2011: Das erste DEL-Tor

 

Mein erstes DEL-Tor konnte ich am 27.11.2011 gegen Wolfsburg erzielen.
Es war ein wahnsinniges Gefühl vor heimischen Publikum zu treffen und auch die Jungs aus der Mannschaft haben sich sehr mit mir gefreut.

2012: Meister mit den Tölzer Löwen

 

In meinen ersten beiden Spielzeiten für die Ice Tigers durfte ich auch noch einige Mal für die Tölzer Löwen ran. Vor allem in den Playoffs 2012 hat die Mannschaft einen riesigen Teamgeist entwickelt und wurde nach einer hart umkämpften und dramatischen Serie gegen Duisburg Oberliga-Meister.

2012

2012: Meister mit den Tölzer Löwen

 

In meinen ersten beiden Spielzeiten für die Ice Tigers durfte ich auch noch einige Mal für die Tölzer Löwen ran. Vor allem in den Playoffs 2012 hat die Mannschaft einen riesigen Teamgeist entwickelt und wurde nach einer hart umkämpften und dramatischen Serie gegen Duisburg Oberliga-Meister.

05.01.2013: Das 1. DEL-Winter Game in Nürnberg

 

Ein ganz besonderer Tag bleibt für mich auch das 1. DEL Winter Game gegen Berlin am 05.01.2013 im Nürnberger Frankenstadion. Vor über 50.000 Zuschauern konnten wir am Ende das Spiel knapp für uns entscheiden und feierten danach eine riesige Party mit all den Fans. So eine Atmosphäre erlebt man im Eishockey wirklich nur einmal im Leben.

2013

05.01.2013: Das 1. DEL-Winter Game in Nürnberg

 

Ein ganz besonderer Tag bleibt für mich auch das 1. DEL Winter Game gegen Berlin am 05.01.2013 im Nürnberger Frankenstadion. Vor über 50.000 Zuschauern konnten wir am Ende das Spiel knapp für uns entscheiden und feierten danach eine riesige Party mit all den Fans. So eine Atmosphäre erlebt man im Eishockey wirklich nur einmal im Leben.

2014: Die erste WM


Durch gute Leistungen in der Liga konnte ich auf mich aufmerksam machen und wurde für den Kader der Deutschen Nationalmannschaft nominiert. Zum Abschluss einer guten WM-Vorbereitung spielten wir am 06.05.14 in Nürnberg noch gegen die USA. Dort wurde ich als bester deutscher Spieler vor heimischen Publikum geehrt. Am nächsten Tag ging es dann nach Minsk zu meiner ersten Weltmeisterschaft.

2014

2014: Die erste WM


Durch gute Leistungen in der Liga konnte ich auf mich aufmerksam machen und wurde für den Kader der Deutschen Nationalmannschaft nominiert. Zum Abschluss einer guten WM-Vorbereitung spielten wir am 06.05.14 in Nürnberg noch gegen die USA. Dort wurde ich als bester deutscher Spieler vor heimischen Publikum geehrt. Am nächsten Tag ging es dann nach Minsk zu meiner ersten Weltmeisterschaft.

2015: Meine Zukunft mit den Ice Tigers


Mittlerweile ist Nürnberg eine zweite Heimat für mich und auch bei den Ice Tigers wurde mir in den letzten Jahren viel Vertrauen geschenkt. Deshalb habe ich meinen Vertrag gerne verlängert und freue mich auf jede Menge tolle Momente mit dem Team und den Fans, die ich dann hier mit in meine Sammlung aufnehmen kann.

2015

2015: Meine Zukunft mit den Ice Tigers


Mittlerweile ist Nürnberg eine zweite Heimat für mich und auch bei den Ice Tigers wurde mir in den letzten Jahren viel Vertrauen geschenkt. Deshalb habe ich meinen Vertrag gerne verlängert und freue mich auf jede Menge tolle Momente mit dem Team und den Fans, die ich dann hier mit in meine Sammlung aufnehmen kann.

Sommer 2016: Der kleine Bruder ganz groß


Mein kleiner Bruder Aziz unterschreibt im Sommer einen Förderlizenzvertrag bei den Thomas Sabo Ice Tigers über drei Jahre. Gemeinsam geht es nun für Nürnberg auf’s Eis, ein stolzer Moment wenn er langsam in die eigenen Fußstapfen tritt. Bevor wir aber beide auf Torejagd in der DEL gehen können, steht für Aziz noch ein harter Weg in Bad Tölz in der DNL und der Oberliga bevor.

2016

Sommer 2016: Der kleine Bruder ganz groß


Mein kleiner Bruder Aziz unterschreibt im Sommer einen Förderlizenzvertrag bei den Thomas Sabo Ice Tigers über drei Jahre. Gemeinsam geht es nun für Nürnberg auf’s Eis, ein stolzer Moment wenn er langsam in die eigenen Fußstapfen tritt. Bevor wir aber beide auf Torejagd in der DEL gehen können, steht für Aziz noch ein harter Weg in Bad Tölz in der DNL und der Oberliga bevor.